Die Petition

Wir brauchen Sie um unsere Meere vor Plastikmüll zu schützen!

Angesichts der Vergiftung unserer Meere kann nur eine Mobilisierung aller gesellschaftlichen Akteure Antworten auf diese Herausforderung geben. Wir können aktiv werden, indem wir ein Instrumet der partizipativen Demokratie nutzen und damit die Europaabgeordneten dazu bewegen, Vorschriften zu erlassen, die sich mit der Entstehung von Plastikmüll und dessen Verbreitung in der Meeresumwelt auseinandersetzen.

Wir benötigen eine Million Unterschriften von Bürgern aus mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten.

Exp MED bouton-ICE_02Betreff : Angesichts der besorgniserregenden Auswirkungen von Plastikmüll in der Meeresumwelt fordern wir die Kommission auf, ehrgeizigere Regelungen über Plastikmüll auf den Weg zu bringen.

Beschreibung der Ziele : Die Europäische Union befasst sich noch nicht gezielt mit Plastikmüll, obwohl dieser eine Vielzahl an ökologischen Herausforderungen darstellt. Aus diesem Grund verlangen wir, dass ehrgeizige Regelungen zu diesem Thema auf den Weg gebracht werden. Die Idee ist, in der Logik der Kreislaufwirtschaft, dem Einsatz biologisch abbaubaren Plastiks den Vorrang zu geben und, in Übereinstimmung mit der Abfallhierarchie, die Entstehung von Plastikmüll an der Quelle zu verhindern, eine Wiederverwertung zu priorisieren und letztlich die Entsorgung im Meer zu verbieten. Nur eine umfassende Regelung, die sich mit dem Problem an der Quelle befasst, wird unsere Meeresumwelt, die sich am Ende der Kette befindet, schützen können.

Expédition MED : Die 14 Vorschläge unserer Petition “Stop Plastic in the Sea”
Expédition MED : Details im Annex
Expédition MED : Richtlinie zum Thema Platikmüll

Jeder Bürger kann, allein oder zusammen mit anderen Bürgern oder Personen, gemäß Artikel 194 des EG-Vertrages, eine Petition an das Europäische Parlament richten.

“Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, deren Anzahl mindestens eine Million betragen und bei denen es sich um Staatsangehörige einer erheblichen Anzahl von Mitgliedstaaten handeln muss, können die Initiative ergreifen und die Europäische Kommission auffordern, im Rahmen ihrer Befugnisse geeignete Vorschläge zu Themen zu unterbreiten, zu denen es nach Ansicht jener Bürgerinnen und Bürger eines Rechtsakts der Union bedarf, um die Verträge umzusetzen.” Die Europäische Union erkennt heute die Nützlichkeit von Petitionen für die Schaffung neuer gesetzlicher Regelungen an.

ICE stop plastic in the seaEine Europäische Bürgerinitiative ist ein von Bürgern angefertigter Gesetzesentwurf, der von der Europäischen Kommission geprüft wird. Es ist ein Jahr Zeit, um für diese Petition eine Million Unterschriften in den verschiedenen Mitgliedsländern zu sammeln. Wird dieses Ziel erreicht, prüft die Europäische Kommission den Entwurf und leitet ihn zur Abstimmung an das Europäische Parlament weiter. Schließlich kann die Regelung in ganz Europa in Kraft treten.

Die Kommission hat im November 2013 einem Antrag zugestimmt, der den Mitgliedstaaten eine Reduktion der Nutzung von Plastiktüten auferlegt. Die Europaabgeordneten haben im März 2014 ein Reduktionsziel von 50% bis 2017 und 80% bis 2019 für die Nutzung von Einwegplastiktüten beschlossen. Expédition MED kann sich also rühmen, gemeinsam mit anderen gemeinnützigen Akteuren, Ursache für diesen gesetzlichen Fortschritt zu sein.